Böse Österreicher, edle Migranten

Woher Stanic den Hass auf jenes Land bezieht, welches ihrer Familie Obdach in den 1970er Jahren gewährte, erklärt die selbsternannte „Feministin, Gastarbeitertochter und VICE-Kolumnistin“ gleich Anfangs. Es waren die bösen Mütter, die ihren Kindern den Umgang mit Ausländern verboten, die ausländerfeindlichen Beamten, die angeblichen ihren Vater ob seiner fehlenden Deutschkenntnisse erniedrigten und natürlich auch die bösen österreichischen Schüler, die sich von Stanic als „Klassenbeste“ keine Nachhilfe geben lassen wollten.

Natürlich ist die FPÖ schuld

Obwohl in Österreich geboren, sieht Stanic dieses Land nicht als ihre Heimat an. An Dankbarkeit denkt sie schon gar nicht, „warum auch“, wie sie schreibt. Scheinbar hat man ihr und ihrer Familie selbst nicht genügend Dankbarkeit für ihre Anwesenheit entgegengebracht. Schuld für den Hass auf unser Land ist aber natürlich auch die FPÖ – und ein bisschen auch die ÖVP. Durch ihre inhumanen Politiken und Gesetzgebungen wird die arme Autorin geradezu erdrückt.

Provokation als Garant für die Opferrolle

Im Absatz „Österreichs hässlichste Fratze“ beklagt die Autorin fasst schon, dass in Österreich derzeit nur mehr „Muslime und Schwarze“ von Rassismus betroffen sind. Aber dankenswerterweise gibt der verkommene Österreicher auch Stanic ein wenig davon ab, denn wenn sie in einer ihrer Kolumnen wieder einmal über das Land herzieht, passiere es immer wieder, dass sie als „Sozialschmarotzerin“ und dergleichen bezeichnet wird.

Mit dem Satz „Ich kann nur erahnen, wie die Nachrichten nach dieser Kolumne ausfallen werden.“ erschließt sich dem Leser dann auch, wonach die unbekannte Autorin eigentlich giert: Aufmerksamkeit durch Provokation, um sich anschließend durch die zu erwartenden und scheinbar erhofften „Hass-Kommentare“ in der Opferrolle suhlen zu können. Ein Standardrepertoire unter linken „Journalisten“.

„Österreichs hässlichste Fratze“

Und wo zeigt sich nun die „hässliche Fratze“ des Österreichers? Beispielsweise bei den rauchenden und Kronen-Zeitung-lesenden „Beisl-Männern“. Diese haben Stanic schon im Kindesalter Trauma beschert, weshalb sie nun, scheinbar als Selbsttherapie, Thomas Bernhard und seinen wenig geistreichen „Punschkrapfen-Sager“ zitieren muss.

Täglich muss die Autorin mit dem Österreich inhärenten Rassismus kämpfen, beispielsweise wenn sie „ältere Männer“ anblicken, weil sie mit ihrer Mutter auf bosnisch telefoniert. Aber es gibt auch Hoffnung.

Gottseidank gibt es in Wien nur Ausländer

Die Hoffnung besteht in Wien, denn dies ist Gottseidank nicht die Stadt der „Sebastians und Sabines“, wie sie durchaus richtig erkannt hat, sondern jene der „Nivins, Hamdis, Damirs, Valentinas und Mohameds“. Abhilfe vom typisch Österreichischen verschaffen daher auch ausländische Küche und Freunde. Am Ende des Textes hat man fast schon Mitleid mit der armen Migrantentochter, ob des verschriftlichten Schreis nach Aufmerksamkeit.
Artikel ist klare Verhetzung

In Wien und anderen Großstädten fühlt sich auch die Einheimische Bevölkerung schon total als Fremde und das in der eigenen Heimat!




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